unglaubliche 10 jahre ist es schon wieder her, unsere reise ins graniti. der legendäre zweite tag mit seinen ungeplanten 209 kilometern und die täglichen sonnenuntergänge hoch am berg unweit der costa smeralda.
wie letztes jahr nehmen wir wieder die fähre und erfreuen uns an zwei wochen all-inklusiv betreuung durch unser fast noch jugendliches ärzteteam.
und nachdem man ja nicht den ganzen tag nur am radl sitzen will, gibt es wieder kultur und kulinarik in hülle und fülle - la vita è bella.
| april 20 | olbia - castelsardo | komoot | 99 km / 1470 m | tempio pausania |
| april 21 | castelsardo - alghero | komoot | 108 km / 770 m | lago baratz, escala del cabirol |
| april 22 | ruhetag | grotte di nettuno | ||
| april 23 | alghero - bosa | komoot | 109 km / 1440 m | (santissima trinità di saccargia), nuraghe santu antine |
| april 24 | bosa - tharros | komoot | 102 km / 1080 m | bosa marina - pozza sacro di santa cristina -- kurze schotterpassage mit furt |
| april 25 | tharros - portixeddu | komoot | 102 km / 910 m | tharros -- kurz schotter am schlussanstieg |
| april 26 | portixeddu - carloforte | komoot | 96 km / 1290 m | tempio di antas, iglesias, grotta san giovanni, isola di san petro |
| april 27 | carloforte - cagliari | komoot | 106 km / 840 m | sant' antioco, campanasissa / ferrovia del sulcis |
| april 28 | cagliari - osini | komoot | 125 km / 1590 m | pass arcu e tidu (434m) |
| april 29 | osini - desulo | komoot | 102 km / 2380 m | perda e liana, seulo (dorf der hundertjährigen) -- kuhgatter großräumig umfahren |
| april 30 | desulo - cala gonone | komoot | 104 km / 1770 m | bruncu spina (1557m) |
| may 1 | ruhetag | cala luna | ||
| may 2 | cala gonone - olbia | komoot | 134 km / 1950 m | monte albo panoramastraße |
mit dem auto ging es von wien über ferrara nach livorno. die moby-lines legte um 22:00 ab, wir hatten diesmal keinen stress.
übernachtung auf der fähre, diesmal war der wellengang weniger als nach sizilien, deshalb hab ich die 9 stunden fast durchgeschlafen.
treffpunkt ferrara
die ruhe vor dem sturm in olbia
logistisch ausgeklügelt wohnten wir gleich neben dem olbia airport parking, wo wir das zweitauto für die nächsten zwei wochen parkten. check-in gab es erst um 15:00, wir verbrachten deshalb den tag in olbia und den abend am pool.
abendessen gab es im doppio malto, gleich neben dem hotel. sehr feines tagliata, sonst auch noch vertretbar. die kulinarischen highlights sollten aber erst kommen.
jazz hotel, netter pool, empfehlenswert
als treffpunkt zu mittag bot sich - nomen est omen - tempio pausania bei etwa halbzeit an. danach ging es bergab zunächst zu einer heißen quelle, die auch gleich eine flussdurchquerung mit sich brachte. die burg im etappenort castelsardo ist ein muss, wenn man in der gegend ist.
abendessen am berg im restaurant le cisterne - idyllisch mit viel fisch, wackeligen sesseln und einem sehr engagierten chef, absolut top.
hotel & spa riviera castelsardo - liegt gleich unterhalb der burg, sehr sympathisch, sogar mit pool, sehr empfehlenswert
ein erstes hindernis tut sich auf
am capo caccia oberhalb der grotte di nettuno unweit der escala del cabirol
über porto torres und dem lago baratz, dem größten süsswassersee sardiniens, fuhren wir zur berühmten escala del cabirol (rehleiter). nach einer längeren pause am capo caccia und einem speichenriss kurz danach ging es ins etappenziel alghero.
materialtechnisch hatten wir diesmal extremes glück. neben meinem speichenriss hatten wir alle zusammen genau einen patschen, und den mitten in einer stadt mit brunnen, schatten und bankerl.
abendessen mit sonnenuntergang an der promenade von alghero mit schirmen vom schloss eggenberg.
hotel la margherita - top.
was in sardinien auffällt ist, dass man nach bescheidenen 108 kilometern als held gefeiert wird.
in mallorca wäre das völlig ausgeschlossen.
wir kapperten ein boot zur grotte di nettuno, eines der wenigen touristisch ausgereizten zielen sardiniens. der ausflug über das meer war es auf alle fälle wert. grotte ist schön, aber alternativ gibt es unzählige andere grotten auf sardinien mit wesentlich weniger menschenmassen.
am nachmittag machte ich den obligatorischen strandlauf, ich sollte ja in zwei wochen beim wings for life antreten.
abendessen am hauptplatz mit musikalischer begleitung.
hotel la margherita - traumhafte dachterasse zum stretching nach dem laufen.
das klavier gehörte allerdings gestimmt.
dachterassengymnastik nach dem laufen mit blick über alghero
blick auf bosa -- unbedingt anschauen
die santissima trinità di saccargia aus dem 12.jhdt. war mit dem rad eher mühsam zu erreichen und deshalb den mädels vorbehalten. die nuraghe santu antine fuhren wir aber an.
ein teil von uns nahm die alternativstrecke entlang der küste 44 km direkt nach bosa mit ordentlich höhenmetern.
palazzo pischedda - sehr nett am ortseingang
die pozza sacro di santa cristina ist ein nuragisches brunnenheiligtum mit astronomischer bedeutung und deshalb sehr wichtig. dahinter warteten 966 m brutaler schotter mit abschließender furt.
in tharros haben die phönizier, die punier und die römer übereinander gebaut -- hoffentlich auch in dieser reihenfolge.
sa pedrera country hotel - stimmungsvoll
und schon wieder ein hindernis - wir müssen an unserer planung arbeiten
am strand in portixeddu
den umweg zur nuraghe su nuraxi bei barumini ließen wir aus, wir hatten schon genug nurghen gesehen. am nachmittag ging es über den passo bidderdi (492m) zur jahrhunderteiche.
das quartier lag am berg mit traumblick aufs meer. am abend machten wir dann noch einen tollen strandbesuch am meer.
hotel sardus pater - mein lieblingsquartier, toller blick, tolles essen. allerdings am berg mit kurzer schotterstraße
in der früh machten wir noch einen kleinen ausflug zum capo pecora (4 km) - traumhaft. leider konnte ich mit den radschuhen keine großen sprünge machen.
der tempio di antas ist historisch bedeutend, weil er eine verbindung zwischen der nuraghen-ära, den puniern und den römern zeigt. der stef führte uns dann zur grotta di san giovanni, eine zur gänze mit rennrad befahrbaren höhle - sehenswert!
am nachmittag setzten wir mit der fähre auf die isola di san petro nach carloforte über.
lu' hotel riviera - die sind dort nicht auf radfahrer eingestellt und auch nicht besonders bemüht um selbige - schwache leistung.
überfahrt nach carloforte
cagliari - bastione di saint remy
sieht man mal vom verkehr bei der einfahrt in die stadt ab, ist cagliari ein muss. total überraschend war vor allem die topographie - kein meter flach.
wir schwärmten diesmal getrennt aus - und trafen uns dann doch wieder alle, zufällig.
hotel flora - gut gelegen, nettes personal, radfreundlich und mit einem ganz speziellen flair.
da ich im stadtverkehr doch einen etwas 'sportlicheren' stil pflege der nicht jedermanns sache ist, fuhr ich eine knappe stunde später los. die ausfahrt aus cagliari gegen osten war nicht annähernd so brutal wie die einfahrt und deshalb brauchte ich bis einiges hinterm passo arcu 'e tidu bis ich zur gruppe aufschloß.
der rest des tages war gemütlich, und auch die bergankunft in osini wäre kein problem gewesen wenn ich nicht gleich mehrmals am hotel vorbeigefahren wäre.
hotel dei tacchi - perfekt, toller blick ins tal und auf den gegenhang.
pause in tertenia
da kommt nach der tour ein ordentliches bild her
wir fahren durch das dorf seulo. die gemeinde ist bekannt, da dort zwischen 2006 und 2016 weltweit anteilig die meisten über 100-jährigen gewohnt haben. danach können wir noch kurz zur nuraghe su nuraxi 'e paul.
anna chiara
der bruncu spina ist mit 1557 metern der höchste rennradtaugliche punkt sardiniens und damit das dach der tour.
hotel ristorante la conchiglia
da kommt nach der tour ein ordentliches bild her
da kommt nach der tour ein ordentliches bild her
am ruhetag könnten wir die cala luna ansteuern.
hotel ristorante la conchiglia
wer will kann die monte albo panoramastraße fahren.
am flughafen werden wir uns ein zimmer nehmen um zu duschen und uns für die rückreise zu organisieren.
übernachtung auf der fähre.
da kommt nach der tour ein ordentliches bild her
| sardinia '26 | |
|---|---|
| date | apr 18 - may 3 |
| from | olbia |
| to | olbia |
| distance | 1192.58 km |
| climbs | 15520 m |
| stages | 11 in 13 days |
| bikes | racing |
| luggage | none |
| attendees | 4+2 |
| route | |